Betrüger missbrauchen die Datenschutzgrundverordnung

Pressemitteilung vom

Verbraucherzentrale Brandenburg warnt vor Phishing-Mails

Aktuell verschicken Betrüger wieder vermehrt Phishing-Mails, um an die Nutzerdaten von Kunden von Amazon, eBay, PayPal und anderen Online-Shops sowie Banken zu kommen. Anlass: Die europaweit einheitliche Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) gilt ab dem 25. Mai 2018. Die Verbraucherzentrale rät, die Phishing-Mails zu ignorieren.

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Die ab dem 25. Mai 2018 geltenden neuen Datenschutzbestimmungen nehmen Betrüger aktuell zum Anlass für den Versand von Phishing-Mails. In den mit Firmennamen und Logos als seriös getarnten E-Mails werden die Empfänger aufgefordert, ihre Identität bzw. Nutzerdaten zu bestätigen oder gar eine Kopie ihres Ausweises an den Absender zu schicken. Zahlreiche Firmen wie Amazon, eBay oder PayPal und andere Online-Shops sowie Banken sind betroffen.

„Die Betrüger nutzen den Umstand, dass viele Unternehmen zurzeit tatsächlich ihre Nutzungsbedingungen aufgrund der DSGVO umstellen und ihre Kunden darüber per E-Mail informieren“, erklärt Dr. Katarzyna Trietz, Rechtsexpertin bei der Verbraucherzentrale Brandenburg. „Seriöse Anbieter verlangen jedoch keine Zugangsdaten per E-Mail und keine Ausweiskopien. Falls Sie sich unsicher sind, loggen Sie sich mit Ihren Zugangsdaten auf der Ihnen bekannten Internetseite des Anbieters ein. Alternativ fragen Sie direkt beim Kunden-service der Firma, ob Sie wirklich etwas tun müssen. Bei Zweifeln wenden Sie sich an die Verbraucherzentrale.“

Weitere Informationen zur DSGVO hat die Verbraucherzentrale auf ihrer Website zusammengestellt:
Thema Phishing-Mails: www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/node/25954
Thema DSGVO und Musterbriefe: www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/node/25152

Individuellen Rat erhalten Betroffene

 

Über die Verbraucherzentrale Brandenburg e.V.
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