Digitale Angebote stärken ländlichen Verbraucherschutz

Pressemitteilung vom

Verbraucherzentrale Brandenburg empfängt BMJV-Staatssekretärin

„Verbraucherschutz darf kein Privileg von Ballungsräumen sein.“ Darüber waren sich Dr. Christian A. Rumpke, Geschäftsführer der Verbraucherzentrale Brandenburg, und Rita Hagl-Kehl, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, bei ihrem Treffen in Potsdam einig.

VZB-Geschäftfsführer Dr. Christian A. Rumpke und die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Hagl-Kehl

Übergabe des Jahresberichts 2017/18: VZB-Geschäftsführer Dr. Christian A. Rumpke und Parlamentarische Staatssekretärin Rita Hagl-Kehl.

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Gerade im ländlichen Raum sind Verbraucher schon heute von teilweise starken Einschrän-kungen bei der Infrastruktur betroffen. Wer Ärger mit dem Handwerker oder eine Inkasso-rechnung im Briefkasten hat, braucht schnelle rechtliche Unterstützung. „Um Verbraucherinnen und Verbrauchern bei alltäglichen Problemen zur Seite zu stehen, wollen wir auf verschiedenen Wegen erreichbar sein. Dazu gehören gerade in einem Flächenland wie Brandenburg neben einer guten telefonischen Erreichbarkeit auch jederzeit abrufbare Internet-Angebote“, so VZB-Geschäftsführer Rumpke.


Bei ihrem Besuch im Beratungszentrum der Verbraucherzentrale in Potsdam am 31. Juli 2018 informierte sich die Parlamentarische Staatssekretärin Hagl-Kehl über derzeitige Arbeitsschwerpunkte der Verbraucherzentrale Brandenburg und Konzepte für den ländlichen Raum. Vor allem abseits größerer Städte sei die nächste Beratungsstelle einer Verbraucher-zentrale meist nicht um die Ecke. „Digitale Angebote sind deshalb ein entscheidender Beitrag dazu, unabhängig von der Region eine hohe Reichweite rechtlicher Unterstützung zu gewährleisten“, so die Staatssekretärin.


Erst im Februar 2018 hatte die Verbraucherzentrale Brandenburg in einem bundesweiten Projekt den „Inkasso-Check“ veröffentlicht. Das Internet-Angebot ermöglicht Verbrauchern eine kostenlose Online-Überprüfung von möglicherweise unberechtigten Inkassoforderungen. Nach Angabe verschiedener Daten zu ihrer Inkassorechnung erhalten sie eine rechtliche Ersteinschätzung und bei Bedarf einen Musterbrief an das Inkasso-Unternehmen.

„Mit aktuellen Informationen für VerbraucherInnen und dem Angebot unabhängiger juristischer Beratung trägt die Verbraucherzentrale entscheidend dazu bei, dass VerbraucherInnen ihre Rechte gegenüber Unternehmen kennen und wahrnehmen“, so Hagl-Kehl.

Gefördert durch das Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz sowie das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz.

Übergabe des Jahresberichts 2017/18: VZB-Geschäftsführer Dr. Christian A. Rumpke und Parlamentarische Staatssekretärin Rita Hagl-Kehl.
Bildunterschrift: Übergabe des Jahresberichts 2017/18: VZB-Geschäftsführer Dr. Christian A. Rumpke und Parlamentarische Staatssekretärin Rita Hagl-Kehl.

 

Das Pressefoto ist zum Download verfügbar unter: https://www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/node/28486

 

Über die Verbraucherzentrale Brandenburg e.V.
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Darüber hinaus mahnt die VZB Unternehmen ab, die zu Ungunsten von Verbrauchern gegen geltendes Recht verstoßen und klärt die Öffentlichkeit über Verbraucherrechte, Abzockmaschen und Spartipps auf.
Aktuelle Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-brandenburg.de

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