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Info-Telefon zum Grauen Pflegemarkt gestartet

Pressemitteilung vom

Verbraucherzentralen nehmen häusliche 24-Stunden-Betreuung unter die Lupe

Die Verbraucherzentralen Brandenburg, Berlin und Nordrhein-Westfalen widmen sich im Rahmen eines neuen Projektes den Verträgen im Grauen Pflegemarkt und informieren zu rechtlichen Problemen. Dazu sammeln sie Verträge von Verbraucherinnen und Verbrauchern, um sie auf Risiken und rechtliche Fallstricke hin zu untersuchen. Zusätzlich haben die Verbraucherzentralen ein Info-Telefon geschaltet.

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Die Themen Pflege und Betreuung, insbesondere die häusliche 24-Stunden-Betreuung durch zumeist osteuropäische Betreuungskräfte, geraten zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit. Denn die 24-Stunden-Betreuung im häuslichen Umfeld ist rechtlich weitgehend unreguliert. Verbraucher haben daher ein großes Informationsbedürfnis.

Info-Telefon

Am Info-Telefon können sich Pflegebedürftige und ihre Angehörigen ab sofort über Rechte bei Verträgen und zur 24-Stunden-Betreuung informieren.
Telefonnummer: 030-54 44 59 68
Montags und dienstags von 10:00 – 14:00 Uhr | mittwochs von 14:00 – 18:00 Uhr

Erfahrungen mitteilen, Verträge zusenden

Die Verbraucherzentralen rufen außerdem dazu auf, Verträge zur häuslichen 24-Stunden-Pflege und -Betreuung einzusenden. Sie können an folgende Adressen übermittelt werden:
Per E-Mail: mail@pflegevertraege.de
Per Fax: 0331-298 71 77 | Verbraucherzentrale Brandenburg
Per Post: Verbraucherzentrale Brandenburg | „Grauer Pflegemarkt“
Babelsberger Str. 18 | 14473 Potsdam


Projekt „Verbraucherschutz im Grauen Pflegemarkt stärken“
Das Projekt „Verbraucherschutz im Grauen Pflegemarkt stärken“ untersucht Verbraucherschutzdefizite in der häuslichen 24-Stunden-Betreuung. Beleuchtet wird, auf welche Probleme Verbraucherinnen und Verbraucher bei der Organisation und Gestaltung der häuslichen 24-Stunden-Betreuung treffen und wie sie diese gegenwärtig lösen. Info-Telefon und Marktuntersuchungen sind Teil des Projekts.
Aus den Ergebnissen werden Informationsmaterialien und verbraucherpolitische Forderungen abgeleitet.
Das Projekt wurde von der Verbraucherzentrale Berlin am 01.12.2018 gestartet und wird in Zusammenarbeit mit den Verbraucherzentralen Brandenburg und Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Es wird durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gefördert.

Mehr Informationen zum Thema auf der Webseite:
Das Projekt "Verbraucherschutz im Grauen Pflegemarkt stärken“
 
Über die Verbraucherzentrale Brandenburg e.V.
Die Verbraucherzentrale Brandenburg e.V. (VZB) ist die wichtigste Interessenvertretung der Brandenburger Verbraucher gegenüber Politik und Wirtschaft. Sie bietet unabhängige Verbraucherberatung, -information und -bildung zu zahlreichen Themen: Markt & Recht, Reise & Freizeit, Finanzen & Versicherungen, Lebensmittel & Ernährung, Digitales & Telekommunikation, Energie, Bauen & Wohnen. Zudem berät sie zu deutsch-polnischem Verbraucherrecht.
Darüber hinaus mahnt die VZB Unternehmen ab, die zu Ungunsten von Verbrauchern gegen geltendes Recht verstoßen und klärt die Öffentlichkeit über Verbraucherrechte, Abzockmaschen und Spartipps auf.
Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.