Planungssicherheit zu möglichem Böllerverbot an Silvester wegen COVID-19

Pressemitteilung vom

Verbraucherzentrale fordert: „Wenn, dann frühzeitig eine einheitliche Verkaufssperre“

Beim anstehenden Corona-Gipfel zwischen den Ministerpräsident:innen mit der Bundeskanzlerin steht ein mögliches Böllerverbot für Silvester auf der Agenda. Die Niederlande haben wegen der Pandemie bereits ein vollständiges Feuerwerksverbot erlassen. Damit will das Land eine unnötige Belastung von Krankenhäusern und Rettungsdiensten vermeiden und Kontaktrisiken weiter minimieren. 

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Dazu meint der Chef der Verbraucherzentrale Brandenburg, Christian A. Rumpke: „Wenn das private Silvesterfeuerwerk in diesem Jahr wegen Corona ausfallen muss, dann bitte über ein Verbot des Böllerverkaufs im Handel. Ein alleiniges Zündverbot würde gutgläubige Verbraucherinnen und Verbraucher nicht ausreichend schützen. Sie kaufen dann möglicherweise Produkte, die sie später aufwändig lagern oder entsorgen müssen. Und die Politik sollte jetzt und nicht erst in einigen Wochen entscheiden – nur so haben die Menschen Klarheit.“

Zudem dürfe zwischen Landkreisen oder Bundesländern kein Flickenteppich entstehen. „Unterschiedliche Regelungen im Umkreis weniger Kilometer sind gerade bei diesem Thema kaum vermittelbar“, so Brandenburgs oberster Verbraucherschützer. 

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Dr. Christian A. Rumpke
Dr. Christian A. Rumpke, Chef der Verbraucherzentrale Brandenburg
© André Wagenzik / VZB, hier zum Download

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Über die Verbraucherzentrale Brandenburg e.V.
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