Statement der Verbraucherzentrale zur Anpassung der Kontoentgelte bei der Mittelbrandenburgischen Sparkasse

Pressemitteilung vom

"Der Kunde entscheidet, ob er bereit ist, bestimmte Bankentgelte zu bezahlen. Denn wenn er mit einer Erhöhung bzw. der Einführung von Gebühren für die angebotenen Leistungen nicht einverstanden ist, kann er das Geldinstitut wechseln", so kommentiert Dr. Christian A. Rumpke, Geschäftsführer der Verbraucherzentrale Brandenburg (VZB) die am 18. Oktober angekündigte Anpassung der Kontoentgelte der Mittelbrandenburgischen Sparkasse (MBS).

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Auch die Postbank hatte bereits an der Gebührenschraube gedreht. "Wechseln ist seit dem 18. September so einfach wie nie", so Rumpke. "Denn die Banken müssen wechselwilligen Verbrauchern einen Kontowechselservice anbieten. Zusätzlich bietet die Verbraucherzentrale individuelle Beratung für unzufriedene Bankkunden und hilft bei der Entscheidungsfindung", informiert der Verbraucherschützer.

Banken und Sparkassen können innerhalb des rechtlichen Rahmens Entgelte erheben. "Wir beobachten den Markt und prüfen neue Gebühren bzw. Gebührenerhöhungen kritisch. Wenn sich eine Benachteiligung für den Verbraucher abzeichnet bzw. die Banken gegen geltendes Recht verstoßen, gehen wir dagegen vor", so Rumpke weiter.

Individuelle Beratung zu Wechselmöglichkeiten erhalten Verbraucher:

 


Über die Verbraucherzentrale Brandenburg e.V.
Die Verbraucherzentrale Brandenburg e.V. (VZB) ist die wichtigste Interessenvertretung der Brandenburger Verbraucher gegenüber Politik und Wirtschaft. Sie bietet unabhängige Verbraucherberatung, -information und -bildung zu zahlreichen Themen: Markt & Recht, Reise & Freizeit, Finanzen & Versicherungen, Lebensmittel & Ernährung, Medien & Telefon, Energie, Bauen & Wohnen. Zudem berät sie zu deutsch-polnischem Verbraucherrecht.
Darüber hinaus mahnt die VZB Unternehmen ab, die zu Ungunsten von Verbrauchern gegen geltendes Recht verstoßen und klärt die Öffentlichkeit über Verbraucherrechte, Abzockmaschen und Spartipps auf.

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