Das Geschäft mit der Liebe

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Am 14. Februar ist Valentinstag. Das bedeutet: Es ist Hochsaison für Partnervermittlungen. Doch nicht alle Agenturen arbeiten seriös. Wie man schwarze Schafe erkennt, erklärt die Verbraucherzentrale Brandenburg.

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Unseriöse Partnervermittlungen greifen auf verschiedene Tricks zurück, um ihren Kunden das Geld aus der Tasche zu ziehen. Wir haben drei Tipps zusammengestellt, wie Sie sich vor unseriösen Partnervermittlern schützen können:

 

Tipp 1: Bezahlen Sie niemals Vorkasse!

Unseriöse Partnervermittlungen schalten häufig Inserate, in denen eine Rückrufnummer angegeben ist. Wenn Sie dort anrufen, vereinbaren die vermeintlichen Vermittler einen Hausbesuch bei Ihnen und bestehen vor Ort auf Barzahlung oder lassen Sie Blanko-Überweisungsträger ausfüllen. Das sind unseriöse Geschäftspraktiken, die Sie auf keinen Fall mitmachen sollten. Wer sich vorschnell hat überrumpeln lassen, sollte den Vertrag sofort per Einwurf-Einschreiben widerrufen, die Einlösung der Belege untersagen und bei widerrechtlichen Abbuchungen Strafanzeige erstatten.

Tipp 2: Lassen Sie sich nicht vom schönen Schein verführen!

In Anzeigen preisen angebliche Partnersuchende ihre positiven Eigenschaften oft in den höchsten Tönen an und bitten um Rückruf. Doch hinter den so gut klingenden Annoncen verbirgt sich oft gar kein echter Mensch. Wenn der Nummer das Kürzel PV oder AG vorangestellt ist, handelt es sich um Partner-vermittlungen bzw. Agenturen.

Tipp 3: Lassen Sie sich keine Angst machen!

Mit der Vortäuschung enormer Schulden aus früheren Verträgen haben Partnervermittler per Telefon vor einiger Zeit versucht, ehemaligen Kunden gegen Reduzierung der vermeintlichen Schuld einen neuen Vertrag aufzu-schwatzen. Darauf sollten Sie keinesfalls eingehen und sich im Zweifel an die Verbraucherzentrale wenden. Wer aus Angst unterschrieben hat, sollte den neuen Vertrag per Einwurfeinschreiben wegen arglistiger Täuschung anfechten und Strafanzeige bei der Polizei erstatten.