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Energiekosten im Homeoffice senken

Pressemitteilung vom
Verbraucherzentrale gibt Tipps

Die Zeit im Homeoffice muss nicht automatisch bedeuten, dass die eigenen Ausgaben für Strom und Heizung steigen. Von der Auswahl der Leuchtmittel über die Heizungseinstellungen bis hin zum effizienten Kochen mit Herd und Backofen: Verbraucherinnen und Verbraucher haben verschiedene Möglichkeiten, mit einfachen Maßnahmen ihren Verbrauch dauerhaft zu senken.

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Bei der Beleuchtung auf LEDs setzen

Glüh- und Halogenlampen verbrauchen fünf- bis sechsmal so viel Strom wie LED-Lampen. Es gibt inzwischen verschiedene LED-Modelle, die neben tageslichtweiß (Kelvin-Angabe: 5.000 K) auch warmes und gemütliches Licht (2.700 K) erzeugen.

Raumtemperatur auf den eigenen Bedarf einstellen

Besonders komfortabel gelingt das bei einem elektronischen Heizkörperthermostat. Dieses ist programmierbar und ermöglicht so die automatische Absenkung der Raumtemperatur, zum Beispiel nachts oder bei längeren Arbeitspausen im Arbeitszimmer.

Ansonsten gilt: Regelmäßiges Lüften unterstützt ein angenehmes Raumklima und Zimmertüren zu weniger oder gar nicht beheizten Räumen sollten geschlossen bleiben.

Küchengeräte effizient nutzen

Indem Verbraucher regelmäßig frische Lebensmittel statt Tiefkühlkost zubereiten, können sie Energie sparen. Denn so entfallen das Tiefkühlen und Wiederauftauen.

Statt auf dem Herd lässt sich Wasser am energiesparendsten im Wasserkocher erhitzen. Nur ein Induktionsherd kann das genauso effizient. Verbraucher sollten aber immer nur die benötigte Menge Wasser aufheizen, statt den Wasserkocher komplett zu befüllen.

Durch die gleiche Größe von Kochgeschirr und Durchmesser der Kochstelle lässt sich ebenfalls Energie sparen. Besonders sparsam: Die Kochstelle früher ausstellen und die Restwärme des Herdes nutzen.

Verbraucher, die – wann immer möglich – die Heiß- oder Umluftfunktion des Backofens nutzen, können auf das Vorheizen verzichten und in der Regel trotzdem eine 20 bis 30 Grad niedrigere Backtemperatur wählen.


Die Energieberatung der Verbraucherzentralen bietet auch individuelle Beratung an. Diese findet zurzeit hauptsächlich online und telefonisch statt. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de und kostenfrei unter 0800 – 809 802 400.

 

Über die Energieberatung der Verbraucherzentrale
Die Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale bietet das größte interessenneutrale Beratungsangebot zum Thema Energie in Deutschland. Seit 1978 begleitet sie private Verbraucher mit derzeit rund 600 Energieberatern und an mehr als 800 Standorten in eine energiebewusste Zukunft. Jedes Jahr werden mehr als 100.000 Haushalte zu allen Energie-Themen unabhängig und neutral beraten, beispielsweise zu Energiesparen, Wärmedämmung, moderner Heiztechnik und erneuerbaren Energien. Die durch die Beratungen eines Jahres bewirkten Energieeffizienzmaßnahmen führen zu einer Einsparung an Energie, die einem Güterzug von 50 km Länge voller Steinkohle entspricht. Die Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Über die Verbraucherzentrale Brandenburg e.V.
Die Verbraucherzentrale Brandenburg e.V. (VZB) ist die wichtigste Interessenvertretung der Brandenburger Verbraucher*innen gegenüber Politik und Wirtschaft. Sie bietet unabhängige Verbraucherberatung, -information und -bildung zu zahlreichen Themen: Markt & Recht, Reise & Freizeit, Finanzen & Versicherungen, Lebensmittel & Ernährung, Digitales & Telekommunikation, Energie, Bauen & Wohnen. Zudem berät sie zu deutsch-polnischem Verbraucherrecht.
Darüber hinaus mahnt die VZB Unternehmen ab, die zu Ungunsten von Verbraucher*innen gegen geltendes Recht verstoßen und klärt die Öffentlichkeit über Verbraucherrechte, Abzockmaschen und Spartipps auf.

Energierechner

Energieberatung

Je nach Problemstellung und persönlichen Bedürfnissen bieten wir Ihnen verschiedene Beratungsformate, von der Telefonberatung bis zum ausführlichen Beratungstermin zu Hause.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

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