Sehr geehrte Damen und Herren,
wir laden Sie herzlich ein zu einer weiteren Ausgabe von „Verbraucherpolitik aktuell“, der digitalen Veranstaltungsreihe der Verbraucherzentrale für Politik sowie Multiplikator:innen in Brandenburg. Am Montag, 29. Juni 2026, 15–16 Uhr.
Im Mittelpunkt steht diesmal die Frage:
„Verpackungssteuer – Potsdams Vorstoß zu weniger Einwegmüll als Vorbild für ganz Brandenburg?“
Mit der Einführung einer kommunalen Verpackungssteuer zum 1. Juli 2026 geht Potsdam als erste Kommune in Brandenburg diesen Schritt. Gemeinsam mit dem Städte- und Gemeindebund Brandenburg, einer Vertretung aus der Landeshauptstadt sowie weiteren Expert:innen diskutiert die Verbraucherzentrale die Ziele, Herausforderungen und mögliche Auswirkungen einer solchen Abgabe.
Angesichts steigender Lebenshaltungskosten ist es für die Verbraucherzentrale entscheidend, dass Unternehmen leicht nutzbare Mehrwegangebote bereitstellen beziehungsweise mögliche Mehrkosten transparent ausweisen. Gleichzeitig ist die Einführung im Kontext der gegenwärtigen Finanzkrise der Kommunen zu sehen. Für die Verbraucherzentrale stellt sich zudem die Frage, ob kommunale Einzellösungen wie in Potsdam langfristig ausreichen oder ob es perspektivisch einer übergreifenden Umsetzung in ganz Brandenburg oder auch Berlin bedarf.
Bereits seit 2022 erhebt Tübingen eine solche kommunale Steuer auf Einwegverpackungen und -geschirr, um Verpackungsmüll zu reduzieren und Mehrwegalternativen zu stärken. In der Veranstaltung werden daher praktische Erfahrungen aus dieser Stadt sowie wissenschaftliche Erkenntnisse aus Konstanz vorgestellt. In der abschließenden Diskussion ordnen der Städte- und Gemeindebund Brandenburg, Potsdam sowie die Verbraucherzentrale gemeinsam mit den Teilnehmenden die wichtigsten Ergebnisse ein.
Das detaillierte Programm folgt in Kürze. Melden Sie sich gerne schon jetzt an oder reservieren Sie sich diese 60 Minuten kompakt in Ihrem Kalender.
Anmeldung unter: