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Gut abgesichert mit Haustier

Pressemitteilung vom
Verbraucherzentrale informiert über passenden Versicherungsschutz für Vierbeiner

Hunde und Katzen sind für viele Menschen Familienmitglieder. Doch richtet ein Tier einen Schaden an, haften dafür die Halter:innen. Die Verbraucherzentrale Brandenburg erklärt, für welche Tiere eine zusätzliche Haftpflichtversicherung nötig ist und worauf beim Abschluss zu achten ist.

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Risiken richtig absichern

Haustiere bereiten große Freude, können aber auch unerwartet hohe Kosten verursachen, beispielsweise wenn es durch ein Tier zu einem Unfall kommt oder Personen beziehungsweise andere Tiere verletzt werden. Kleintiere wie Katzen, Vögel oder Meerschweinchen sind dabei oftmals über eine bestehende private Haftpflichtversicherung mitversichert, wenn diese vorhanden ist. „Egal ob mit Kleintieren oder ohne, eine Haftpflichtversicherung ist unverzichtbar und schützt vor existenzbedrohenden finanziellen Risiken“, so Susanne Haid, Rechtsberaterin bei der Verbraucherzentrale Brandenburg. Ohne entsprechenden Versicherungsschutz müssen Halter:innen sonst für verursachte Schäden in voller Höhe selbst aufkommen. 

Versicherungsschutz für Hunde ist unverzichtbar

Für Hunde gilt eine andere Regelung: „Sie sind nicht automatisch über die private Haftpflichtversicherung abgesichert. Eine separate Hundehaftpflichtversicherung ist deshalb absolut empfehlenswert“, sagt Haid. In Bundesländern wie Berlin, Hamburg, Niedersachsen oder Sachsen-Anhalt gilt deswegen eine generelle Versicherungspflicht für alle Hundehalter:innen. In Brandenburg besteht diese nur für bestimmte gefährliche Hunderassen. Unabhängig von den gesetzlichen Vorgaben rät die Verbraucherzentrale jedoch allen Hundehalter:innen zu einer Absicherung mit einer Versicherungssumme von mindestens zehn Millionen Euro für Personen- und Sachschäden sowie mindestens 50.000 Euro für Vermögensschäden.  

Tarife sorgfältig vergleichen 

Je nach Tarif zahlen Halter:innen zwischen 50 und 100 Euro im Jahr. Allerdings unterscheiden sich Leistungen und Ausschlüsse teils erheblich. Einige Versicherungen schließen bestimmte Hunderassen aus oder verlangen für Kampfhunde höhere Beiträge. Verbraucher:innen sollten daher die Versicherungsbedingungen sorgfältig prüfen. Empfehlenswerte Leistungen sind unter anderem:

  • Versicherungsschutz im Ausland
  • Absicherung von Schäden durch gewollte oder ungewollte Deckakte
  • Mitversicherung von Welpen für mindestens sechs Monate
  • Mietsachschäden bis zu einer Höhe von 500.000 Euro
  • Mitversicherung von Schäden während der Betreuung durch Hundesitter:innen
  • Halterpflichten: Versicherungsschutz, auch wenn Halter:innen gegen Leinen- und Maulkorbpflichten verstoßen.
  • Vorsorgeversicherung bei Anschaffung eines zweiten Hundes nach Vertragsabschluss

 

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.
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