„Mit Eberswalde gewinnen wir eine engagierte Pilotkommune, die Verbraucherschutz aktiv mitgestalten möchte“, erklärt Tom Janneck, Leiter der landesweiten Beratung der Verbraucherzentrale Brandenburg. „Mit unserer Beratungsstelle vor Ort stehen wir den Menschen bei Problemen aus ihrem Alltag mit Rat und Tat zur Seite. Das Modellvorhaben bietet die Chance, die Zusammenarbeit mit kommunalen Akteuren weiter zu stärken und Verbraucherschutz noch näher an die Menschen in der Stadt zu bringen.“
Auch die Stadt Eberswalde begrüßt die Kooperation: Bernd Schlüter, Dezernent für Soziales, Ordnung und Kultur der Stadt Eberswalde: „Verbraucherschutz ist ein wichtiger Bestandteil sozialer Vorsorge. Gerade bei alltäglichen Fragen rund um Verträge, Energie oder digitale Angebote brauchen Bürger:innen verlässliche Orientierung. Mit der Beteiligung am Modellvorhaben stärken wir niedrigschwellige Zugänge und bestehende Netzwerke vor Ort.“
Praxisnahe Lösungen für die Menschen vor Ort
In den kommenden Monaten arbeitet die Verbraucherzentrale gemeinsam mit der Stadt und lokalen Akteuren an konkreten Maßnahmen und praktischen Lösungen. Ziel ist es, Verbraucher:innen im Alltag besser zu unterstützen. Durch gezielte Kommunikation, den Aufbau einer Informationsplattform für Kommunen und Partner oder gemeinsame Veranstaltungen wollen die beteiligten Akteure bereits bestehende Beratungs- und Informationsangebote bekannter machen und neue Formate erproben. So will die Verbraucherzentrale beispielsweise Mitglied im Lokalen Bündnis für Familien werden, um sich noch besser für die Belange von Familien einzusetzen. Bewährte Ansätze des Modellvorhabens sollen anschließend in einer mehrjährigen Kooperation münden und weiteren Brandenburger Kommunen angeboten werden.
Das von der Verbraucherzentrale initiierte Projekt „Verbraucherschutz in Kommunen leben“ läuft bis zum 31.12.2027 und wird gefördert durch das Ministerium für Ernährungs- und Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg.
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