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Black Friday und Cyber Monday: Mit kühlem Kopf durch die Rabattschlacht

Pressemitteilung vom
Verbraucherzentrale gibt Tipps für Aktionstage

Die Aktionstage Black Friday und Cyber Monday stehen an. Sie versprechen die Möglichkeit, echte Schnäppchen zu machen. Doch dabei ist Vorsicht geboten. Rechtsexperte Rico Dulinski fasst die wichtigsten Tipps der Verbraucherzentrale Brandenburg (VZB) zusammen.

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Die Hoffnung, die ersten Weihnachtsgeschenke oder größere Anschaffungen möglichst günstig zu erwerben, lockt viele Menschen ins Rennen um die angepriesenen hohen Rabatte. Doch um tatsächlich von den Aktionstagen profitieren zu können, sollte einiges beachtet werden: „Die Rabatte fallen häufig nicht so saftig aus, wie es die Werbung suggeriert. Untersuchungen haben dies in der Vergangenheit bestätigt“, sagt Rico Dulinski von der Verbraucherzentrale Brandenburg (VZB). „Vermeintliche Nachlässe verleiten eher dazu, spontan mehr und anderes zu kaufen, als eigentlich geplant.“

Die folgenden Tipps der Verbraucherzentrale helfen dabei, bewusst und nachhaltig zu konsumieren:

Tipp 1: Sorgfältig planen

Eine Liste der benötigten Anschaffungen hilft beim überlegten Konsum und kann Spontankäufen vorbeugen, die hinterher bereut werden. Wer vor allem deswegen kaufen will, weil es so günstig ist, tappt schnell in die Schnäppchenfalle. Von hohen Rabatten, ablaufenden Uhren oder sinkenden Lagerbestände sollten Interessierte sich nicht zum Kauf verleiten lassen, sondern sich lieber in Ruhe zurücklehnen und die Angebote prüfen.

Tipp 2: Preise recherchieren

Wer vorher schon weiß, welche Produkte zum eigenen Bedarf passen, kann gezielt nach den günstigsten Angeboten suchen und prüfen, zu welchem Preis das Produkt üblicherweise angeboten wird. Preisvergleichsseiten im Netz zeigen die Preise des gesamten letzten Jahres und nicht nur der letzten 30 Tage an. So lassen sich echte Schnäppchen schnell von reinem Blendwerk unterscheiden. Außerdem wichtig zu wissen: Oft ändern Händler ihre Angebote und Preise mehrmals am Tag.

Tipp 3: Fake-Angeboten aus dem Weg gehen

Immer wieder begegnen Schnäppchen-Suchende Fake-Angeboten im Netz und bezahlen schlimmstenfalls für Ware, die nie ankommt. Der Fake-Shop-Finder der Verbraucherzentralen gibt Hinweise dazu, wie vertrauenswürdig ein Onlineshop ist.

Tipp 4: Billigprodukte meiden

Extrem billige Produkte sind häufig auch minderwertig. Solche Produkte haben oft nur eine kurze Lebensdauer und landen im schlimmsten Fall nach kurzer Zeit im Müll. Derartige Wegwerfartikel belasten den Geldbeutel und das Klima.

Tipp 5: Retouren minimieren

Verträge im Internet können Verbraucher:innen zwar binnen 14 Tagen widerrufen und die Ware zurückschicken. Aber: Rücksendungen verursachen erneut Emissionen und können zudem teuer werden. Denn manchmal sind die Rücksendekosten selbst zu tragen, wenn der Händler vorab darüber informiert. Vor allem bei Bestellungen aus dem Ausland ist Vorsicht geboten, denn schlimmstenfalls stehen die Kosten einer Rücksendung nicht mehr im Verhältnis zum Warenwert“, weiß Rico Dulinski.

Tipp 6: Alternativen in Betracht ziehen

Vielleicht kann das Benötigte statt neu gekauft auch geliehen oder gemietet oder ein vorhandenes Gerät repariert werden. „Gebrauchtkäufe sind häufig günstiger als der Kauf von Neuware und außerdem eine ressourcenschonende Art des Einkaufs“, so Dulinski.

Hier finden Interessierte weitere Tipps rund um die Schnäppchenjagd, zu Preisschwankungen und Alternativen zum Neukauf.

 

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

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