Kosten senken, Komfort beibehalten

Pressemitteilung vom

Tipps und kostenlose Beratung rund um die Heizkostenabrechnung

Einmal im Jahr flattert sie in den Briefkasten: die Heizkostenabrechnung. Auf den ersten Blick ist sie häufig schwer zu verstehen und Verbraucher:innen fehlt ein Vergleich, ob der eigene Verbrauch hoch oder niedrig ist. Die Verbraucherzentrale Brandenburg (VZB) gibt praktische Spartipps und bietet eine kostenlose Überprüfung der Abrechnungen an.

Off

Diese Heizkosten sind üblich

Für viele Mieter ist die Heizkostenabrechnung ein Buch mit sieben Siegeln, mangels Vergleichsmöglichkeiten fällt die Bewertung der eigenen Kosten oft schwer. Joshua Jahn, Energieexperte bei der VZB, nennt Vergleichswerte: „Liegen die Heizkosten pro Jahr unter 10 Euro je Quadratmeter Wohnfläche, sind sie niedrig. Ab 18 Euro je Quadratmeter Wohnfläche sind die Kosten eindeutig zu hoch. Ab etwa 15 Euro ist der Verbrauch erhöht, dann empfehlen wir eine unabhängige Beratung“, so Jahn.

Heizkosten sparen, wenn niemand zu Hause ist

Wer die eigene Heizkostenabrechnung senken will, muss nicht unbedingt einen Verlust an Komfort in Kauf nehmen. Ein einfaches Beispiel: Die Raumtemperatur lässt sich senken, wenn niemand zu Hause ist. „Elektronische Thermostatventile können das für Sie übernehmen und lassen die Temperaturen auch pünktlich zum Eintreffen in der Wohnung wieder ansteigen“, erklärt Jahn.

Sparduschkopf: kleine Kosten, große Einsparwirkung

Eine Senkung der Heizkostenabrechnung erreichen Verbraucher außerdem besonders effektiv mit Einsparungen beim Warmwasserverbrauch, zum Beispiel mit einem Sparduschkopf. Dabei bleibt das Duschen genauso angenehm und der volle Wasserstrahl erhalten. Der Trick: Ein Sparduschkopf mischt Luft unter. „Die Anschaffung kostet etwa 20 Euro und spart bis zu 50 Prozent des Verbrauchs ein“, sagt Jahn. Er empfiehlt, beim Kauf darauf zu achten, dass der Duschkopf einen Wasserdurchfluss von weniger als 9 Litern pro Minute hat.

Kostenlose Beratung für den Einzelfall

Wem die Heizkostenabrechnung ein Rätsel bleibt, wer seine Heizkosten möglichst schnell senken möchte oder wer bereits eine hohe Nachzahlung leisten muss, kann sich an die Energieberatung der VZB wenden. Die unabhängigen Experten überprüfen Heizkostenabrechnungen kostenlos und bewerten dabei auch den individuellen Verbrauch. Darauf aufbauend stellen sie Empfehlungen zur Senkung des Verbrauchs auf. Sollte die Abrechnung grundsätzliche Fehler beinhalten, stellen sie den Kontakt zur Rechtsberatung der Verbraucherzentrale her.

 

Über die Energieberatung der Verbraucherzentrale
Die Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale bietet das größte interessenneutrale Beratungsangebot zum Thema Energie in Deutschland. Seit 1978 begleitet sie private Verbraucher:innen mit derzeit rund 600 Energieberater:innen und an mehr als 800 Standorten in eine energiebewusste Zukunft. Jedes Jahr werden mehr als 100.000 Haushalte zu allen Energie-Themen unabhängig und neutral beraten, beispielsweise zu Energiesparen, Wärmedämmung, moderner Heiztechnik und erneuerbaren Energien. Die durch die Beratungen eines Jahres bewirkten Energieeffizienzmaßnahmen führen zu einer Einsparung an Energie, die einem Güterzug von 50 km Länge voller Steinkohle entspricht. Die Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Über die Verbraucherzentrale Brandenburg e.V.
Die Verbraucherzentrale Brandenburg e.V. (VZB) ist die wichtigste Interessenvertretung der Brandenburger Verbraucher:innen gegenüber Politik und Wirtschaft. Sie bietet unabhängige Verbraucherberatung, -information und -bildung zu zahlreichen Themen: Markt & Recht, Reise & Freizeit, Finanzen & Versicherungen, Lebensmittel & Ernährung, Digitales & Telekommunikation, Energie, Bauen & Wohnen. Zudem berät sie zu deutsch-polnischem Verbraucherrecht.
Darüber hinaus mahnt die VZB Unternehmen ab, die zu Ungunsten von Verbraucher:innen gegen geltendes Recht verstoßen und klärt die Öffentlichkeit über Verbraucherrechte, Abzockmaschen und Spartipps auf.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.