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Koalitionsverhandlungen: Onlinekriminalität konsequent bekämpfen

Pressemitteilung vom
Verbraucherzentrale: Internet darf kein rechtsfreier Raum sein

Anlässlich der laufenden Koalitionsverhandlungen fordert die Verbraucherzentrale Brandenburg ein entschlossenes Vorgehen des Landes gegen Onlinekriminalität. Betrugsdelikte im Internet schädigen Verbraucher:innen täglich und untergraben das Vertrauen in den digitalen Handel. 

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Fakeshops, Identitätsdiebstahl und Phishing sind längst keine Randphänome mehr. Verbraucher:innen verlieren Geld, Daten oder oft auch das Gefühl von Sicherheit und Ordnung. „Wer im Internet betrügt, muss konsequent verfolgt werden“, sagt Christian A. Rumpke, Vorstand der Verbraucherzentrale Brandenburg. „Die Brandenburgerinnen und Brandenburger müssen sich darauf verlassen können, dass der Rechtsstaat auch online wirkt.“

Fakeshops konsequent verfolgen – länderübergreifend handeln
Aus Sicht der Verbraucherzentrale braucht es dafür auch ein koordiniertes Vorgehen der Landespolizeien untereinander, um insbesondere Fakeshops mit DE-Endung wirksam abschalten zu können. Denn die wirkt wie ein Siegel „Made-in-Germany“. Fakeshops sind häufig professionell organisiert, wechseln schnell die Adresse und agieren über Bundeslandgrenzen hinweg.

Aufklärung und Prävention bleiben wichtig, reichen aber allein nicht aus. „Wenn Verbraucherinnen oder Verbraucher trotz aller Vorsicht Opfer von Onlinekriminalität werden, ist das kein individuelles Versagen, sondern ein Sicherheitsproblem“, betont Rumpke.

Die Verbraucherzentrale fordert mit dem Koalitionsvertrag, in den Ressorts Inneres und Justiz die Ermittlungsarbeit von Polizei und Staatsanwaltschaft so aufzustellen, dass diese schnell und wirksam gegen Kriminalität im Netz vorgehen können. Betroffene Bürgerinnen und Bürger sollten zudem eine zentrale Anlaufstelle für umfassende und professionelle Hilfe erhalten.

Weitere Informationen:
Hintergründe und Fakten zu den landespolitischen Forderungen der Verbraucherzentrale sind hier zu finden: verbraucherzentrale-brandenburg.de/politik-fuer-brandenburg

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.