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Weltverbrauchertag am 15. März: Hilfe im teuren Verbraucheralltag

Pressemitteilung vom
Information fördern, Transparenz umsetzen

Anlässlich des Weltverbrauchertages am 15. März machen das Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg sowie die Verbraucherzentrale auf die weiterhin hohen Verbraucherpreise aufmerksam und setzen sich für mehr Aufsicht und Preistransparenz ein. Die Verbraucherzentrale informiert zudem in einer Reihe kostenfreier Web-Seminare über konkrete Möglichkeiten, im Alltag zu sparen.

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Brandenburgs Ministerin für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, Hanka Mittelstädt, erklärt: „Die stark gestiegenen Verbraucherpreise beschäftigen viele Menschen in unserem Land. Deshalb setzen wir uns für eine bessere Preistransparenz und eine wirksame Marktüberwachung ein – insbesondere in der Energiebranche. Die aktuell sprunghaft gestiegenen Spritpreise an den Tankstellen zeigen, dass eine effektive Aufsicht über die Märkte im Hinblick auf die Endverbraucherpreise sehr wichtig für den Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher ist. Brandenburg hat in diesem Jahr den Vorsitz der Verbraucherschutzministerkonferenz inne. Diese Rolle möchte ich auch dazu nutzen, um die Preisbildung entlang der Lebensmittelwertschöpfungskette zu thematisieren, denn Verbraucherinnen und Verbraucher müssen nachvollziehen können, wie Kosten und Preise zustande kommen.“

Christian A. Rumpke, Vorstand der Verbraucherzentrale Brandenburg, ergänzt: „In unseren Beratungen erleben wir täglich, wie stark die gestiegenen Preise die Haushaltsbudgets vieler Menschen belasten. Mit unseren Vorträgen zeigen wir dabei konkrete Ansatzpunkte für Einsparungen auf – vom Supermarkteinkauf bis zur Heizkostenabrechnung.“ Doch nicht nur Sparen ist Mittel der Wahl. „Als Verbraucherzentrale gehen wir gegen Anbieter vor, die ihre Preise unrechtmäßig erhöhen. Wir unterstützen Verbraucherinnen und Verbraucher beim Widerspruch, setzen uns aktiv für mehr Preistransparenz und Fairness durch strukturelle Änderungen ein.“ Ein Beispiel ist der Fernwärmemarkt: Kund:innen in mehreren Kommunen Brandenburgs zahlen derzeit die höchsten Fernwärmepreise deutschlandweit. Da es vor Ort jeweils nur einen Anbieter gibt, ist ein Wechsel allerdings faktisch ausgeschlossen. Die Verbraucherzentrale setzt sich daher gemeinsam mit Mieterbund sowie Haus & Grund Brandenburg für eine staatliche Überwachung dieses monopolartigen Marktes und eine Stärkung der Landeskartellbehörde  ein. 

Kostenfreie Vorträge zu Einkauf und Energie
Rund um den Weltverbrauchertag bietet die Verbraucherzentrale Brandenburg kostenlose Web-Seminare an:

In diesen Online-Veranstaltungen vermittelt die Verbraucherzentrale alltagstaugliches Wissen und stärkt Verbraucherinnen und Verbraucher, ihre Rechte wahrzunehmen und Einsparmöglichkeiten zu erkennen. Weitere aktuelle Web-Seminare finden Interessierte unter: www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/veranstaltungen/online

Verträge auf den Prüfstand stellen und Anbieter wechseln
„Die Verbraucherzentrale berät auch zum Anbieterwechsel und hilft dabei, laufende Fixkosten zu überprüfen und zu reduzieren“, sagt der Verbraucherzentralen-Chef. Einsparpotenziale finden sich häufig bei überflüssigen oder zu teuren Versicherungen. Dafür hat die Verbraucherzentrale den online verfügbaren „Check: Welche Versicherungen brauche ich?“ entwickelt, mit dem die Menschen ihre Versicherungen auf den Prüfstand stellen und Kosten sparen können.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.