Gut informiert und besser geschützt
„Starke Verbraucherbildung schützt Jugendliche und Kinder von vornherein vor Überschuldung, Vertragsfallen sowie digitalen Gefahren und stärkt damit den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, sagt Christian A. Rumpke, Vorstand der Verbraucherzentrale Brandenburg. Dafür braucht es unabhängige und praxisnahe Unterrichtsmaterialien sowie gezielte Unterstützungsangebote für Lehrkräfte. Die Verbraucherzentrale empfiehlt SPD und CDU deshalb, Verbraucher- und Ernährungsbildung als übergreifenden Ansatz verbindlich und prüfungsrelevant in Brandenburger Schulen zu verankern.
Forschungsbereich KI aus Verbrauchersicht schaffen
Verbraucherbildung gewinnt auch im Zuge der zunehmenden Digitalisierung und des Einsatzes Künstlicher Intelligenz (KI) weiter an Bedeutung. Brandenburg hat sich in seiner Landesstrategie Künstliche Intelligenz das Ziel gesetzt, die „Erforschung, Entwicklung und Nutzung menschenzentrierter KI in Brandenburg“ voranzutreiben. Dafür braucht es deutlich mehr Forschung aus Verbrauchersicht sowie zu den Chancen und Risiken von KI im Alltag. Die Verbraucherzentrale Brandenburg regt daher an, dass CDU und SPD mit ihrem Koalitionsvertrag gezielt die Verbraucherperspektive in der KI-Wissenschaft stärken und hierzu einen eigenen Forschungsbereich initiieren. Damit könnte das Land eine Vorreiterrolle einnehmen.
Weitere Informationen:
Hintergründe und Fakten zu den landespolitischen Forderungen der Verbraucherzentrale sind hier zu finden: verbraucherzentrale-brandenburg.de/politik-fuer-brandenburg