Kostenloses Online-Seminar "Stecker-Solargeräte für Balkon/Terrasse – Einfach selbst Strom erzeugen" am 15. April um 15.00 Uhr. Jetzt hier anmelden und bequem von zuhause aus teilnehmen.

Angeblicher Energiekostenbeitrag: Vorsicht vor gefälschten Rechnungen

Pressemitteilung vom
Verbraucherzentrale warnt vor neuer Betrugsmasche
Anschreiben Betrugsmasche Energiekostenbeitrag

Aktuell erhalten Brandenburger Verbraucher:innen gefälschte Rechnungen, die zur Überweisung eines vermeintlich geschuldeten Energiekostenbeitrages auffordern. Die Verbraucherzentrale Brandenburg rät Betroffenen, auf keinen Fall zu zahlen.

Off

Frei erfundene Rechnungen
Aufgrund des umsichtigen Energieverbrauches müsse man lediglich einen CO2-Ausgleich von 79,84 Euro bezahlen. So steht es in Briefen, die derzeit Brandenburger Verbraucher:innen erreichen. "Die Rechnungen sind frei erfunden", sagt Stefanie Kahnert, Juristin in der VZB. Doch auf den ersten Blick mutet der Brief seriös an: Neben dem Namen Kuzniarski finden sich die Begriffe Energieverwaltung und Beitragsservice Deutschland, über der Adresse des Absenders und Angabe einer Beitragsnummer prangt ein vermeintliches Prüfzeichen des TÜV Rheinland. Auf Nachfrage der VZB meldete dieser zurück, die Firma nicht zertifiziert zu haben. 

Verbraucherzentrale rät: Nicht zahlen
Die Masche hat zum Ziel, dass Verbraucher:innen die Beiträge überweisen. Erst einmal überwiesen wird es schwer, das Geld zurückzuerhalten. Verbraucherschützerin Kahnert rät: "Betroffene sollten auf keinen Fall zahlen. Wir empfehlen, bei der Polizei Strafanzeige zu stellen."

Für individuelle Fragen können Verbraucher:innen die Beratung der Verbraucherzentrale Brandenburg in Anspruch nehmen:

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.
ratloses Ehepaar

Schwarzliste: Betrügerische Inkassoschreiben

Regelmäßig erhalten Verbraucher:innen betrügerische Inkassoschreiben. Die Verbraucherzentrale Brandenburg veröffentlicht Nummern von Konten, auf die Sie kein Geld überweisen sollten.
Mercedes GLK auf einem Parkplatz

Diesel-Urteil: Musterklage gegen Mercedes erfolgreich

Der Verbraucherzentrale Bundesverband hatte im Zuge des Diesel-Skandals im Jahr 2021 eine Musterfeststellungsklage gegen die Mercedes-Benz Group AG eingereicht. Das Oberlandesgericht Stuttgart entschied, dass Mercedes Verantwortung für die bewusste Manipulation von Abgaswerten übernehmen muss.
Hausfront mit mehreren Balkonen mit Steckersolarmodulen

Neue Gesetze und Normen für Steckersolar: Was gilt heute, was gilt (noch) nicht?

Für Balkonkraftwerke gelten zahlreiche Vorgaben, die politisch oder technisch definiert sind. Was ist heute erlaubt und was nicht? Verschaffen Sie sich einen Überblick über Änderungen und Vereinfachungen.