Kostenloses Online-Seminar „Selbstbestimmt in die Zukunft– Altersvorsorge für Frauen" am 6. März um 17.00 Uhr. Jetzt hier anmelden und bequem von zuhause aus teilnehmen.

Potsdamer Bündnis fordert „Burgstraße bleibt!“

Pressemitteilung vom
Prominente Unterstützer:innen / Kampagne geht online

Nach der Massenkündigung von Mietverträgen bei teilweise hochbetagten Bewohner:innen der Josephinen-Wohnanlage kämpfen Seniorenbeirat, Mieterverein und Verbraucherzentrale für den Erhalt des Betreuten Wohnens in der Potsdamer Burgstraße 6a. Auf www.burgstrasse-bleibt.de informiert das Bündnis ab sofort laufend über Aktionen und Entwicklungen. Unterstützt wird die Initiative auch durch den Landesseniorenbeauftragten, Abgeordnete sowie durch den Deutschen Gewerkschaftsbund. Weitere haben ihre Unterstützung bereits angekündigt.

Off

Ende Oktober 2021 erhielten die etwa 100 Mieter:innen im Betreuten Wohnen der Josephinen-Anlage in Potsdam Kündigungen ihrer Mietverträge. Dagegen hat sich in Zeiten von Wohnraumknappheit und Pflegenotstand ein Bündnis zivilgesellschaftlicher Akteure formiert, das jetzt auf www.burgstrasse-bleibt.de online gegangen ist.

Das Bündnis, initiiert vom Seniorenbeirat der Landeshauptstadt und dem Mieterverein Potsdam sowie der Verbraucherzentrale, fordert schnelle Rechtsklarheit und Gewährleistung eines weiterhin geordneten Betriebs.

„Zusammen mit den Bewohner:innen freuen wir uns, in kurzer Zeit so viele – auch prominente – Unterstützerinnen und Unterstützer für unser Anliegen gefunden zu haben“, sagt Peter Mundt, Vorsitzender des Seniorenbeirats der Landeshauptstadt Potsdam. So haben bereits der Landesseniorenbeauftragte Norman Asmus, die Abgeordneten Björn Lüttmann und Pete Heuer sowie der Deutsche Gewerkschaftsbund und der Mieterbund des Landes Brandenburg ihre Unterstützung für den Erhalt der Burgstraße erklärt.

Der Chef der Verbraucherzentrale Brandenburg, Christian A. Rumpke ergänzt: „Mit einer gemeinsamen Online-Plattform wollen wir die Geschehnisse um die Immobilie transparent halten. Betroffene, Angehörige und die Öffentlichkeit können sich hier laufend über Hintergründe und Entwicklungen informieren.“ 

Dazu der Vorsitzende des Mietervereins Potsdam, Rainer Radloff: „Unter www.burgstrasse-bleibt.de finden Interessierte nicht nur Rechtliches und Musterbriefe. Sie erfahren beispielsweise auch, dass wir aktuell bei der Landeshauptstadt einen Antrag auf Akteneinsicht gestellt haben. So wollen wir mehr über die genauen Umstände des Verkaufs des ehemals städtischen Gebäudes erfahren.“

Über den Seniorenbeirat der Landeshauptstadt Potsdam
Der Seniorenbeirat ist gemäß der Hauptsatzung der Landeshauptstadt Potsdam die Vertretung der Interessen und gesellschaftlichen Belange der Gruppe der Seniorinnen und Senioren in Potsdam. Er versteht sich als unabhängige, von parteipolitischen, konfessionellen und verbandlichen Bindungen freie Interessenvertretung.
Aktuelle Informationen gibt es auf www.potsdam.de/seniorenbeirat-der-landeshauptstadt-potsdam 

Über den Mieterverein Potsdam und Umgebung e.V.
Der Mieterverein Potsdam ist der mitgliederstärkste Mieterverein im Land Brandenburg. Gemeinsam mit dem Landesverband Brandenburg und dem Deutschen Mieterbund (DMB) tritt er für die Interessen der Mieter in der Wohnungspolitik ein. Der Mieterverein bietet seinen Mitgliedern Rechtsberatungen zu allen Fragen des Mietrechts – persönlich, telefonisch, per Mail und online. Insgesamt sind 1,2 Millionen Haushalte im Deutschen Mieterbund organisiert.
Aktuelle Informationen gibt es auf www.mieterverein-potsdam.de 

Über die Verbraucherzentrale Brandenburg e.V.
Die Verbraucherzentrale Brandenburg e.V. (VZB) ist die wichtigste Interessenvertretung der Brandenburger Verbraucher:innen gegenüber Wirtschaft und Politik. Sie bietet unabhängige Verbraucherberatung, -information und -bildung zu zahlreichen Themen: Markt & Recht, Reise & Freizeit, Finanzen & Versicherungen, Lebensmittel & Ernährung, Digitales & Telekommunikation, Energie, Bauen & Wohnen. Zudem berät sie zu deutsch-polnischem Verbraucherrecht. 
Darüber hinaus mahnt die VZB Unternehmen ab, die zu Ungunsten von Verbraucher:innen gegen geltendes Recht verstoßen und klärt die Öffentlichkeit über Verbraucherrechte, Abzockmaschen und Spartipps auf. 

Der Schriftzug Burgstraße bleibt! auf einem blauen Hintergrund

Burgstraße bleibt!

Hier finden Sie alle Informationen zum Erhalt des Betreuten Wohnens in der Potsdamer Burgstraße.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.
Fernwärme

Klageregister eröffnet: vzbv verklagt E.ON und HanseWerk Natur

Seit 2020 haben E.ON und HanseWerk Natur ihre Fernwärmepreise um ein Vielfaches erhöht. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hält die Preiserhöhungen für rechtswidrig und verklagt die Unternehmen. Tragen Sie sich ins Klageregister ein, um an der Sammelklage teilzunehmen.
Justitia Gericht Urteil Recht

Klageregister eröffnet: Jetzt mitmachen bei Sammelklage gegen ExtraEnergie

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) verklagt den Anbieter ExtraEnergie. Es geht um enorme Preiserhöhungen um teilweise mehr als 200 Prozent. Mit der Sammelklage will der vzbv Rückzahlungen für Kund:innen erreichen.
ratloses Ehepaar

Schwarzliste: Betrügerische Inkassoschreiben

Regelmäßig erhalten Verbraucher:innen betrügerische Inkassoschreiben. Die Verbraucherzentrale Brandenburg veröffentlicht Nummern von Konten, auf die Sie kein Geld überweisen sollten.