Burgstraße bleibt!
Etwa 100 Senior:innen wohnten in der Potsdamer Burgstraße 6a. Im Herbst 2021 haben sie Mietvertragskündigungen erhalten. Nach dem Kündigungsschreiben des Vermieters sollten sie binnen Monaten aus der zentral in Potsdam, direkt an der Havel gelegenen Immobilie ausziehen. Nach Auffassung des Mietervereins waren die Kündigungen unwirksam.
Gegen diese Massenkündigung hochbetagter Bewohner:innen hatte sich ein Bündnis aus lokalen und überregionalen Organisationen gebildet. Gemeinsam standen wir für den Verbleib von Betreutem Wohnen. Das Bündnis für den Erhalt der Josephinen-Wohnanlage forderte:
- für die vielen, die bleiben wollten:
- schnelle Rechtsklarheit und Gewährleistung eines weiterhin geordneten Betriebs
- konsequente Anwendung oder Ausweitung der behördlichen „Heimaufsicht“ auch auf Formen des Betreuten Wohnens
- Rückkauf der Immobilie Burgstraße 6a durch die öffentliche Hand
- für alle, die ausziehen wollten: Angebot passender Alternativen und Umzugshilfen
- für die Zukunft: Erlass eines Gesetzes zur Möglichkeit der Veränderung der Eigentumsform von sozialen Wohneinrichtungen


