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Warum das Digimobil?

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Fragen & Antworten

 

Exemplarische Innenansicht des Digimobils
Hereinspaziert ins Digimobil der Verbraucherzentrale Brandenburg!
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Ab 2019 wird die Verbraucherzentrale Brandenburg mit dem Digimobil unterwegs sein. In diesem speziellen Fahrzeug können sich Verbraucherinnen und Verbraucher mit modernster Technik per Videochat mit einer unserer Beraterinnen oder einem unserer Berater verbinden lassen. Verbraucher in den ländlichen Regionen können so unser breites Beratungsspektrum von Verträgen & Reklamation, Digitalem & Telekommunikation, Finanz- & Versicherungsrecht, Reise & Freizeit, Lebensmittel & Ernährung, Energie, Bauen & Wohnen bis deutsch-polnischem Verbraucherrecht in Anspruch nehmen.

Warum brauchen wir das Digimobil?

Die Verbraucherzentrale möchte allen Verbraucherinnen und Verbrauchern einen möglichst einfachen Zugang zu ihren Beratungsleistungen schaffen und rechtliche Unterstützung bei Verträgen, im Streit mit Dienstleistern oder bei Abzocke bieten.

Aber gerade im ländlichen Raum sind Verbraucher schon heute von starken Einschränkungen bei der Infrastruktur betroffen. Die persönliche Verbraucherberatung bildet hier leider bislang keine Ausnahme. Zwar können Verbraucher telefonische und digitale Angebote in Anspruch nehmen, der Weg zur nächsten Vor-Ort-Beratung ist aber oft weit oder umständlich. Gleichzeitig kann die Verbraucherzentrale an kleinen Standorten nur ein eingeschränktes Beratungsspektrum bieten – zudem sind die Beratungszeiten eingeschränkt.

Mit dem Digimobil wird die Verbraucherzentrale dies ändern und regelmäßig auch für Verbraucher im ländlichen Raum persönlich da sein.

In welchen Städten wird das Digimobil Station machen?

Die Städte Angermünde, Falkensee, Fürstenberg (Havel), Gransee, Kremmen, Kyritz, Lübz, Ludwigslust, Neuruppin, Perleberg, Prenzlau, Pritzwalk, Rheinsberg, Schwedt, Templin, Wittenberge, Wittstock und Zehdenick haben sich erfolgreich als Standort beworben. Sie alle werden ab 2019 einmal monatlich vom Digimobil angefahren. Der genaue Tourplan wird bis Ende 2018 hier veröffentlicht.

Beratungsstellenkarte mit Digimobilstandorten

Wann startet das Digimobil?

Die Verbraucherzentrale Brandenburg plant, das Digimobil ab Anfang 2019 im Norden Brandenburgs sowie in der Grenzregion in Mecklenburg-Vorpommern einzusetzen. Von Mitte März bis Ende Juni 2018 konnten sich ausgewählte Kommunen bewerben. Bis Ende 2018 veröffentlichen wir einen Tourplan mit allen Orten, die wir mit dem Digimobil anfahren wollen.

Was können Verbraucher vom Digimobil erwarten?

Mit dem Digimobil werden wir ab 2019 verschiedene Kommunen insbesondere im Norden Brandenburgs regelmäßig anfahren. In dem Beratungsbus gibt es neben einem Wartebereich einen abgetrennten Beratungsbereich, der mit einem Laptop und Sitzmöglichkeiten ausgestattet ist. Dort bietet die Verbraucherzentrale Brandenburg Verbrauchern per Videochat-Beratung das komplette Beratungsspektrum von Verträgen & Reklamation, Digitalem & Telekommunikation, Finanz- & Versicherungsrecht, Reise & Freizeit, Lebensmittel & Ernährung, Energie, Bauen & Wohnen bis hin zu deutsch-polnischem Verbraucherrecht an. Eine Servicekraft im Digimobil weist in die Technik ein und steht jederzeit für Fragen zur Verfügung.

Welche Kommunen konnten sich für das Digimobil bewerben?

Die Verbraucherzentrale Brandenburg hat allen Städten mit über 5.000 Einwohnern in der Prignitz, im Landkreis Ostprignitz-Ruppin, in der Uckermark und im Norden des Landkreises Oberhavel eine Teilnahme am Pilotprojekt angeboten. Diese Kommunen wurden durch die Verbraucherzentrale angeschrieben und konnten sich bis Ende Juni 2018 als Standort für das Digimobil bewerben. Die wesentliche Voraussetzung für ein Gelingen vor Ort ist, dass die Kommunen für das Digimobil einen prominenten Standplatz kostenfrei zur Verfügung stellen – z.B. vor dem Rathaus, dem Einkaufszentrum oder auf dem Markt.

Wie wird das Projekt finanziert?

Das Digimobil der Verbraucherzentrale Brandenburg wird im Rahmen des "Bundesprogramms Ländliche Entwicklung" des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft gefördert und durch das Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg unterstützt. Es hat eine Projektlaufzeit von drei Jahren – 2018 bis 2020.