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Verbraucherpolitik aktuell: Zugang zu Bargeld im Flächenland

Pressemitteilung vom
Einladung an Medienvertreter:innen zur Online-Veranstaltung am 20. April 2026, 15-16 Uhr

Fast 87 Prozent der deutschen Befragten einer BEUC - The European Consumer Organisation - Studie wünschen sich, auch in Zukunft weiter mit Bargeld zahlen zu können. Wie es um den Zugang zu Bargeld in Brandenburg bestellt ist, diskutiert die Verbraucherzentrale am 20. April 2026 in ihrem digitalen Politik-Format mit der Bundesbank sowie Landtagsabgeordneten und dem Seniorenrat.

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Sehr geehrte Damen und Herren, 
liebe Medienvertreter:innen, 

die Verbraucherzentrale Brandenburg lädt Sie herzlich zur Veranstaltung „Verbraucherpolitik aktuell: Zugang zu Bargeld im Flächenland – Wahlfreiheit sichern, gesellschaftliche Teilhabe stärken, Infrastruktur erhalten, Krisen trotzen“ ein.

Bargeld ist als gesetzliches Zahlungsmittel für viele Menschen unverzichtbar. Gleich-zeitig hat sich die Zahl der Bankfilialen und Geldautomaten in Brandenburg in den ver-gangenen Jahren deutlich verringert – trotz der besonderen Verantwortung der Sparkassen für die Versorgung der Menschen im Land. Dabei möchten Brandenburgerinnen und Brandenburger selbst entscheiden, ob sie bar oder mit Karte bezahlen. Eine gute Bargeldversorgung stärkt zudem die Krisenfestigkeit und schützt vor Problemen im Falle von Stromausfällen oder Cyberangriffen. Dafür braucht es eine verlässliche und flächendeckende Infrastruktur.

Dr. Paul Rudel von der Deutschen Bundesbank stellt in der Veranstaltung die aktuellsten Zahlen zu den Entfernungen vom Wohnort zum nächsten Bargeldbezugspunkt in Brandenburg vor. Darüber hinaus erläutern Sylvia Grande, stellvertretende Vorsitzende des Seniorenrates Brandenburg, und Dr. Christian A. Rumpke, Vorstand der Verbraucherzentrale Brandenburg, welche Erwartungen die Menschen im Land haben und welche Bedeutung eine wohnortnahe Bargeldversorgung insbesondere für ältere Bürgerinnen und Bürger besitzt. Den Abschluss bildet eine Diskussion mit den SPD-Landtagsabgeordneten Melanie Balzer und Udo Wernitz darüber, wie sich der Zugang zu Bargeld in Brandenburg künftig verbessern lässt. Sie sind Mitglieder des Verbraucherschutzausschusses sowie des für die Sparkassenaufsicht zuständigen Finanzausschusses. Alle Teilnehmenden haben dabei die Möglichkeit, in die Diskussion einzusteigen.  

Die Veranstaltung „Verbraucherpolitik aktuell: Zugang zu Bargeld im Flächenland – Wahlfreiheit sichern, gesellschaftliche Teilhabe stärken, Infrastruktur erhalten, Krisen trotzen“ findet am Montag, 20. April 2026 von 15-16 Uhr als Videokonferenz statt und richtet sich an interessierte Personen aus Medien, Politik und Multiplikator:innen aus Brandenburg.
 

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.