Finanzielle Vorsorge für den Nachwuchs
Tipps und kostenloses Webseminar: zum Weltkindertag informiert die Verbraucherzentrale Eltern und Großeltern
- So wichtig Versicherungen sind: Nicht jedes Angebot ist automatisch sinnvoll.
- Auch Finanzbildung und Geldanlage gehören zu einer gelungenen Vorsorge. Beim Sparen können sich sichere und risikoreiche Anlagen ergänzen.
- In einem kostenlosen Webseminar am 20.10.2026 gibt Anett Fajerski von der Verbraucherzentrale Brandenburg Tipps zu diesen und weiteren Aspekten. Sie verrät unter anderem, wo günstige Kinderdepots zu finden sind und von welchen Anlagen die Verbraucherzentrale abrät.
Finanzielle Zukunft im Blick
Der Weltkindertag am 20. September lenkt den Blick auf die Bedürfnisse und Rechte von Kindern. Viele Eltern und Großeltern möchten auch finanzielle Weichen für die Zukunft der nächsten Generation stellen. Dabei kommt es auf die richtige Auswahl von Versicherungen, einen bewussten Umgang mit Geld und die passende Strategie beim Sparen und Anlegen von Geld an.
Versicherungen mit Bedacht auswählen
Einige Versicherungen, wie die private Haftpflichtversicherung, sind unverzichtbar. Gleichzeitig gilt: Nicht jedes Angebot ist automatisch sinnvoll. Eltern und Großeltern sollten prüfen, welche Risiken tatsächlich abgesichert werden müssen. Der wichtigste Rat von Anett Fajerski, Finanzberaterin bei der Verbraucherzentrale Brandenburg: „Es ist empfehlenswert, die Versicherungen danach zu priorisieren, welche die Gefahren mit den größten finanziellen Folgen absichern.“ Abzuraten ist von teuren Kombi-Produkten, die Versicherungsschutz bei gleichzeitigem Sparen versprechen, wie beispielsweise einer Ausbildungsversicherung.
Finanzkompetenz früh fördern
Wichtig ist es auch, Kinder früh an den Umgang mit Geld heranzuführen. Altersgerechte Gespräche über Einnahmen, Ausgaben und Sparen helfen dabei, finanzielle Selbstständigkeit zu entwickeln. „Das kann später auch vor Überschuldung oder Betrugsmaschen schützen“, sagt Fajerski.
Das richtige Anlageprodukt finden
Welche Geldanlage geeignet ist, hängt unter anderem vom Alter des Kindes, dem Sparziel und der Anlagedauer ab. Auch die Frage, ob regelmäßig, unregelmäßig oder einmalig Geld angelegt werden soll, spielt eine Rolle.
Sichere Anlageformen wie Tagesgeld oder Festzinssparen bieten Planungssicherheit. Beim Sparen mit Aktienfonds bestehen dagegen Verlustrisiken, gleichzeitig sind die Renditechancen höher. „Je nach Sparziel können sichere und risikoreichere Anlagen miteinander kombiniert werden. Entscheidend ist, dass die Geldanlage zur persönlichen Situation und zum Anlagehorizont passt“, so Fajerski.
Kostenloses Webseminar
Im Webseminar der Verbraucherzentrale Brandenburg erhalten Eltern und Großeltern weitere wichtige Tipps und Informationen. Sie erfahren unter anderem, wo sie kostengünstige Kinderdepots finden und von welchen Angeboten die Verbraucherzentrale abrät.
Das Webseminar findet statt am Dienstag, den 20. Oktober 2026 um 17 Uhr statt; Anmeldung hier.
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