Fragen & Antworten zum Beratungsmobil

Stand: 08. Juni 2026

Seit 2019 bietet die Verbraucherzentrale Brandenburg Beratung per Videochat im Beratungsmobil an.

Exemplarische Innenansicht des Digimobils

Seit 2019 ist die Verbraucherzentrale Brandenburg mit dem Beratungsmobil unterwegs. In diesem speziellen Fahrzeug können sich Verbraucherinnen und Verbraucher mit modernster Technik per Videochat mit einer unserer Berater:innen verbinden lassen. Verbraucher in den ländlichen Regionen können so unser breites Beratungsspektrum von Verträgen & Reklamation, Digitalem & Telekommunikation, Energierecht bis hin zu Reise & Freizeit in Anspruch nehmen.

Wissenswertes für Verbraucherinnen und Verbraucher

Was bringt mir als Verbraucher:in das Beratungsmobil?

Im Beratungsmobil bietet die Verbraucherzentrale allen Menschen in Brandenburg unabhängige Rechtsberatung per Videochat an. Das Digimobil hält in über 30 Kommunen landesweit.

Verbraucher:innen können die unabhängige Rechtsberatung der Verbraucherzentrale somit auch in kleineren Kommunen in Anspruch nehmen, in denen es keine Beratungsstelle gibt.

Einen Termin für die Beratung zu Themen wie Verträge & Reklamation, Digitales & Telekommunikation, Energierecht oder Finanzen & Versicherungen können Interessierte online oder telefonisch buchen.

Je nachdem, zu welchem Thema Sie eine Beratung benötigen, verbinden wir Sie im Digimobil mit der passenden Beratungskraft, der Sie über Videochat Ihr Anliegen schildern können.

Ihre Privatsphäre bleibt dabei gewahrt – im Beratungsbus gibt es zwei Räume. Einen Wartebereich sowie einen abgetrennten Beratungsbereich, der mit einem Laptop und Sitzmöglichkeiten ausgestattet ist.

Eine Servicekraft im Beratungsmobil weist Sie in die Technik ein und steht jederzeit für Fragen zur Verfügung.

 

In welchen Städten hält das Beratungsmobil?

Die Verbraucherzentrale unterhält zwei Beratungsmobile – eines fährt im Norden, das andere im Süden Brandenburgs.

Das Beratungsmobil Nord hält in: Angermünde, Falkensee, Fürstenberg (Havel), Gransee, Kyritz, Neuruppin, Oranienburg, Perleberg, Prenzlau, Pritzwalk, Schwedt, Strausberg, Templin, Wittenberge, Wittstock und Zehdenick. 

Das Beratungsmobil Süd hält in: Bad Liebenwerda, Beeskow, Eisenhüttenstadt, Finsterwalde, Forst, Guben, Königs Wusterhausen, Lauchhammer, Lübben, Lübbenau, Luckau, Luckenwalde, Senftenberg, Spremberg, Treuenbrietzen und Wildau. 

Der Tourplan für das Jahr 2026 steht hier zur Verfügung.

Wie buche ich eine Beratung?

Einen Termin für die Beratung können Sie aktuell online oder telefonisch buchen. Alternativ bieten wir Ihnen auch eine telefonische Rückrufberatung.

Ist die Beratung kostenpflichtig?

Die Beratung ist für Verbraucher:innen kostenpflichtig. Hier finden Sie unsere Preise für Beratung und Rechtsvertretung.

Zu welchen Fragen kann ich mich beraten lassen?

Wir bieten Ihnen Rechtsberatung für Verbraucher:innen an. Grundsätzlich kann das alle Probleme und Fragen betreffen, die Sie als Verbraucher:in mit oder zu einem Anbieter haben.

Beispielsweise kann es um Wareneinkauf online und vor Ort, Reklamationen, Dienstleistungen beispielsweise von Handwerkern oder Schlüsseldiensten, Energieverträge, Mobilfunk- oder Internetverträge, Reisebuchungen, Sparverträge mit Banken oder Sparkassen und vieles mehr gehen. Falls Sie unsicher sind, ob wir Sie zu Ihrem Problem beraten, fragen Sie uns.

Eine Übersicht unserer Beratungsangebote finden sie hier. Unter den einzelnen Beratungsangeboten sind die Standorte angegeben, an denen wir zu den jeweiligen Themen beraten.

Wie sieht das Beratungsmobil aus?

Das rote Fahrzeug ist leicht zu erkennen. Beschriftungen weisen auf die Verbraucherzentrale und die angebotenen Beratungsthemen hin. 

 

Wissenwertes für Kommunen

Wie wird man als Kommune Beratungsmobil-Standort?

In zwei Bewerbungsrunden konnten sich Kommunen im Norden (2018) und Kommunen im Süden (2021) als Standorte für das Beratungsmobil der Verbraucherzentrale Brandenburg bewerben.

Kommunen, die sich über das Projekt und eine mögliche Teilnahme informieren wollen, können sich an die Projektleitung wenden.

Die wesentliche Voraussetzung für ein Gelingen vor Ort ist, dass die Kommunen einen prominenten Standplatz kostenfrei zur Verfügung stellen – zum Beispiel vor dem Rathaus, dem Einkaufszentrum oder auf dem Markt. Zudem ist eine aktive Bewerbung vor Ort wichtig, um das Angebot für die Bürgerinnen und Bürger in der Kommune bekannt zu machen. Dafür erhalten die teilnehmenden Städte von der Verbraucherzentrale ein Infopaket mit Flyern, Plakaten, Pressetexten und auf Wunsch Social-Media-Vorlagen.

Welchen Mehrwert bietet das Beratungsmobil?

Mit dem Beratungsmobil ist die Verbraucherzentrale regelmäßig für Verbraucher:innen im ländlichen Raum an Orten persönlich da, an denen sie keine Beratungsstelle unterhält.

Teilnehmende Kommunen ermöglichen ihren Bürger:innen somit einen einfachen Zugang zu den Beratungsleistungen der Verbraucherzentrale und rechtliche Unterstützung bei Verträgen, im Streit mit Dienstleistern oder bei Abzocke. 

Indem Verbraucher:innen die unabhängige Rechtsberatung in Anspruch nehmen, können sie nachweislich vielfach Geld sparen und werden gegenüber Unternehmen gestärkt.

Wie wird das Beratungsmobil finanziert?

Das Pilotprojekt Digimobil der Verbraucherzentrale Brandenburg wurde im Rahmen des "Bundesprogramms Ländliche Entwicklung" des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft gefördert und durch das Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg unterstützt. Es hatte eine Projektlaufzeit von drei Jahren – 2018 bis 2020.

Seit 2021 werden beide Beratungsmobile Nord und Süd durch das Verbraucherschutzministerium des Landes Brandenburg im Rahmen der institutionellen Förderung unterstützt. 

Kontakt zur Verbraucherzentrale

Bereits bestehende Beratungsmobil-Kommunen wenden sich für Fragen rund um 

  • Organisatorisches an die Projektleitung,
  • Bewerbung des Beratungsmobils vor Ort, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit an die Pressestelle.

gefördert durch: