Verpackungssteuer – Potsdams Vorstoß zu weniger Einwegmüll als Vorbild für ganz Brandenburg?
Nächste Ausgabe der digitalen Veranstaltungsreihe "Verbraucherpolitik aktuell"
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir laden Sie herzlich ein zu einer weiteren Ausgabe von „Verbraucherpolitik aktuell“, der digitalen Veranstaltungsreihe der Verbraucherzentrale für Politik sowie Multiplikator:innen in Brandenburg. Am Montag, 29. Juni 2026, 15-16 Uhr.
Im Mittelpunkt steht diesmal die Frage:
„Verpackungssteuer – Potsdams Vorstoß zu weniger Einwegmüll als Vorbild für ganz Brandenburg?“
Mit der Einführung einer kommunalen Verpackungssteuer zum 1. Juli 2026 geht Potsdam als erste Kommune in Brandenburg diesen Schritt. Gemeinsam mit dem Städte- und Gemeindebund Brandenburg, Teilnehmenden aus der Landeshauptstadt sowie weiteren Expert:innen diskutiert die Verbraucherzentrale die Ziele, Herausforderungen und mögliche Auswirkungen einer solchen Abgabe.
Bereits seit 2022 erhebt Tübingen eine kommunale Steuer auf Einwegverpackungen und -geschirr, um Verpackungsmüll zu reduzieren und Mehrwegalternativen zu stärken. In der Veranstaltung wird die Projektleiterin Verpackungssteuer der Stadt Tübingen praktische Erfahrungen hierzu teilen. Ergänzend dazu werden Studienergebnisse zur Wirkung der Verpackungssteuer in Konstanz vorgestellt. In der abschließenden Diskussion ordnen der Städte- und Gemeindebund Brandenburg, Vertreterinnen der Stadt Potsdam sowie die Verbraucherzentrale gemeinsam mit den Teilnehmenden die wichtigsten Ergebnisse ein.
Das Programm:
„Herausforderungen für Verbraucherinnen und Verbraucher“
Dr. Christian A. Rumpke, Vorstand Verbraucherzentrale Brandenburg
„Einschätzung aus Sicht der Brandenburger Kommunen und deren Finanzlage“
Thomas Szodruch, Städte- und Gemeindebund Brandenburg, Referatsleiter für Finanzen und Kommunalwirtschaft
„Verpackungssteuer – der Erfolg für mehr Mehrweg“
Claudia Patzwahl, Projektleiterin Verpackungssteuer und Grundsteuer C, Universitätsstadt Tübingen, Fachabteilung Steuern
„Die Verpackungssteuer als Instrument der Abfallvermeidung: Evidenz aus Konstanz“
Dr. Fabian Thiel, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Universität Konstanz, Fachbereich Soziologie
Diskussion
mit den Referent:innen sowie Katharina Erbeldinger, Vorsitzende des Ausschusses für Finanzen und Wirtschaft der Stadtverordnetenversammlung Potsdam, und Sylvia Maybaum, Landeshauptstadt Potsdam, Fachbereich Rechnungswesen und Steuern.




